
- Das Fabrikgebäude

- Die Dosenstanzerei
1904
Gründung durch Ernst Spelsberg & Walther Kaiser
Als Pioniere der industriellen Fertigung von Elektroinstallationsmaterial gründen Ernst Spelsberg und Walther Kaiser Anfang des 20. Jahrhunderts die Firma Kaiser & Co in Schalksmühle.
Zunächst produziert man hier Isolierrohr. Gemeinsam mit anderen Unternehmen der Region legen die Firmengründer damit den Grundstein für eine starke Elektroindustrie im Sauerland.

- Fließbandarbeit im letzten Jahrhundert

- Eine Anzeige aus den 1910er Jahren
1910-19
Erste Erweiterung des Unternehmens
Schon bald nach der Gründung beginnt das junge Unternehmen zu wachsen. In den ersten Erweiterungsbauten wird eifrig produziert.

- Das Fabrikgebäude im Jahr 1925

- Günther Spelsberg

- Historische Produktaufnahmen
1920-29
Startschuss für einen wichtigen Unternehmenszweig
1926 stellt das Unternehmen seine ersten Feuchtraumdosen vor und gibt damit den Startschuss für einen bis heute wichtigen Unternehmenszweig. Im Gegensatz zu den heute verwendeten Kunststoffen besteht die erste Feuchtraumdose aus Gusseisen.
Zwei Jahre später übernimmt Günther Spelsberg in zweiter Generation die Leitung des Unternehmens, das inzwischen unter dem Namen Kaiser & Spelsberg firmiert.

- Produktion in den 30er Jahren

- UP Dosen Montage

- Anzeige aus den 30er Jahren
1930-39
Erste Abzweigdosen aus Kunststoff
Der erste Kunststoff Bakelit eröffnet der Elektroinstallationsindustrie völlig neue Möglichkeiten. Auch Kaiser & Spelsberg erwirbt eine Bakelit-Handpresse: So entstehen die ersten Abzweigdosen aus Kunststoff.

- Entwicklung damals

- Verkauf in den 40er Jahren

- Messestand in Hannover
1940-49
Das Unternehmen spezialisiert sich
Das Unternehmen spezialisiert sich auf Abzweigdosen für die Feuchtraum-Aufputzinstallation. 1947 feiert die Exportmesse Hannover Premiere. Nur ein Jahr später präsentiert sich auch Kaiser & Spelsberg bei der wichtigen Industriemesse.

- Montage in der Nachkriegszeit

- Die Spritzerei 1956

- Werbung in den 50er Jahren
1950-59
Getrennte Wege und erweitertes Produktprogramm
1956 trennen sich die Wege von Kaiser und Spelsberg. Seitdem firmiert das Unternehmen unter dem heutigen Namen Günther Spelsberg. Schon ein Jahr später steht die erste Erweiterung des Produktprogramms an. Spelsberg stellt nun zusätzlich Würgenippel, thermoplastische Abzweigdosen und Feuchtraum-Aufputz-Verteiler her.

- Produkte in den 60ern

- Die Kantine in den 1960er Jahren

- Das Prüflabor 1966
1960-69
Gehäuse für den industriellen Sektor
Spelsberg beginnt, seine Gehäuse zusätzlich im industriellen Sektor anzubieten. Seitdem baut das Unternehmen sein Angebot an vielseitigen Gehäusesystemen immer weiter aus.
Im Laufe der Jahre meldet Spelsberg zahlreiche Patente an. Viele von ihnen schreiben bis heute eine Erfolgsgeschichte: Zum Beispiel die Verbindungsdosen der „Roten Reihe“.

- Das Lager in den 70er Jahren

- Montage in den 1970ern

- Anzeige von 1973
1970-79
Kontinuierliches Wachstum
Kontinuierlich wächst das Unternehmen weiter. 1974 entsteht am Standort an der Jahnstraße eine neue Produktionshalle mit etwa 3.500 Quadratmetern zusätzlicher Lager- und Fertigungsfläche.

- Der Katalog in den 1980ern

- Werkzeugbau in den 80er Jahren
1980-89
Vergrößerte Produktpalette - zahlreiche Patente
Die Produktpalette von Spelsberg vergrößert sich kontinuierlich. Das Unternehmen meldet zahlreiche Patente rund um Abzweigdosen und Gehäuse an. Doppelmembranstutzen, Zugentlastungen oder Automatengehäuse sind nur einige der Neuheiten, die für eine verbesserte Montage sorgen.
Eine weitere Pionierleistung: Mit der Entwicklung und Produktion einer der ersten Modulanschlussdosen für die Photovoltaik erschließt sich Spelsberg ein neues Geschäftsfeld.

- Der Standort Buttstädt

- Der Katalog aus dem Jahr 1992

- Der Standort Ramsloh
1990-99
Neue Standorte
Gleich zwei neue Standorte kommen in den 1990er-Jahren hinzu. Zum einen zieht Spelsberg von der Jahnstraße in einen Neubau im Gewerbegebiet Ramsloh. Zum anderen investiert das Unternehmen nach der deutschen Wiedervereinigung in eine Produktionsstätte in Buttstädt, Thüringen.

- Produktprüfung 2000

- Das Prüflabor seit 2000

- Auf der Messe Light and Building
2000-09
100 Jahre Spelsberg
Anfang des neuen Jahrtausends stellt Spelsberg seine neuen WKE-Abzweigkästen für den elektrischen Funktionserhalt im Brandfall vor. Die Technologie der Gehäuse aus Spezialduroplast sorgt für mehr Sicherheit in brandgeschützten Bereichen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Aufbau eines Prüf- und Zertifizierungszentrums, akkreditiert nach VDE und UL. Viele seiner bewährten Produkte bietet Spelsberg nun in Industriequalität an. Dank ihrer hohen Materialgüte sind sie besonders wasserdicht, schlagfest und UV-beständig.
2004 feiert man das 100-jährige Firmenjubiläum. Seit einem Jahrhundert steht Spelsberg für geprüfte Qualität in der Elektroinstallation und bleibt bis heute ein Familienunternehmen mit Produktion in Deutschland.

- Das Sommerfest 2011

- Produktionsstätte heute
2010-12
Spelsberg wächst weiter
2011 wächst Spelsberg weiter. In Schalksmühle entsteht ein neues Verwaltungsgebäude. Mit dem Kauf eines benachbarten Werksgeländes in Buttstädt vergrößern sich auch hier die Kapazitäten.
Seit der Trennung von Kaiser hat Spelsberg insgesamt 80 Patente angemeldet – in Deutschland, Europa und der ganzen Welt. Viele der Marken und Muster haben sich zu bewährten Produkten der Branche entwickelt. Namen wie Abox, Rote Reihe, die Kleinverteiler AK oder die Gehäuseserie GTi sind untrennbar mit dem Namen Spelsberg verbunden.
Hinzu kommen spezielle Lösungen zum Beispiel für die Photovoltaik oder die Betoninstallation, die sich durch ihre besonderen Technologien auszeichnen.